23.10.2011Mädchen, Blumen, Lieder:Einen musikalischen Rundgang durch Flora und Fauna boten Sophia Körber (Sopran) und Christine Hiller (Klavier) in einem Konzert im Gartensaal des Schlosses. Es erklangen Lieder von Strauß, Causson, Schuhmann, Grieg und von Flotow. Beide Künstlerinnen haben trotz ihres jungen Alters schon eine beeindruckende Vita und tragen bereits bedeutende Preise.Unter diesem sehr schlichten Titel verbirgt sich ein Blick auf das vielseitige Werk einer großen Künstlerin mit Arbeiten aus fünf Jahrzehnten, bis zu diesem Jahr. Heidi Manthey besuchte die Keramikklasse der Burg Giebichenstein zu Halle und ging bald eigene Wege der keramischen Gestaltung, sowohl in der Form, als auch in der Farbe. Ein Besuch in den Keramikwerkstätten von Hedwig Bollhagen erbrachte erste Malversuche auf den dortigen Formen und die künstlerische Verbindung blieb über Jahre bestehen, aber immer mit ihren eigenen Arbeiten, ihrer eigenen Gestaltung. Heute ist Heidi Manthey die künstlerische Leiterin der Bollhagen-Werkstätten. 7.08.2011Ausstellungseröffnung:Heidi Manthay: Keramik18.06.2011Ein vergessenes Arkadien:Der Förderverein Schlossmuseum Wolfshagen lud ein zur Eröffnung der Ausstellung Ein vergessenes Arkadien, Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz.17.04.2011Liebesfreund und Liebesleid am preussischen Hof:Nach dem Tod Friedrichs des Großen übernahm 1786 sein Neffe Friedrich Wilhelm II. die Regierung. Unter ihm blühte in Preußen die zeitgenössische Kultur auf und die Geliebte und langjährige Vertraute des Königs, Wilhelmine Encke, spätere Gräfin Lichtenau hatte daran erheblichen Anteil.Die musikalisch-literarische Phantasie soll diese Zeit und ihre Protagonisten lebendig werden lassen. Den kunstliebenden und quasi professionell Cello spielende König Friedrich Wilhelm II. stellt der Solo-Cellist Mikhail Ganevskiy dar, begleitet von der Harfenistin Domenica Reetz. Dorit Winterstein verkörpert die Gräfin Lichtenau, die auf ihr bewegtes Leben zurückblickt und zu von Irina Ganevskaja projizierten Bildern spricht.Chronik28.10.2011“Kinder, Spielzeug, Photographen, Kinderfotos zwischen 1880 und 1930”Wir zeigten in den Ausstellungsräumen im Souterrain die reizende Ausstellung “Kinder, Spielzeug, Photographen, Kinderfotos zwischen 1880 und 1930”, die Frau Barbara Seier aus Perleberg zusammengestellt hatte.4. Februar 2012Das Schloss-Museum Wolfshagen begann das Neue Jahr mit einer musikalischen Reise von Argentinien nach Paris, und zwar auf dem Akkordeon. Bettina Born aus Jena entführte ihre Zuhörer mit eigenen Kompositionen, Musette-Musik und klassischen Stücken argentinischer Tango-Meister in entfernte Welten und verschiedene Zeiten.Das Akkordeon als Solo-Instrument trägt den Abend, mal melancholisch-sinnlich, dann wieder leidenschaftlich-rasant.25. März 2012Eröffnung der Ausstellung „Die frühe Friedrich-Verehrung“ mit Ministerin Frau Prof. Kunst. In Wolfshagen gibt es ein ungewöhnlich frühes Denkmal für die große Verehrung, die man Friedrich dem Großen entgegenbrachte. Kurz nach dem Tod des Königs wurde in der „Kleinen Prinzenstube“ eine Friedrich-Büste auf die Wand gemalt, in der antikisierenden Art, die damals auch auf Medaillen und Grafiken verbreitet war. Im Gartensaal befanden sich bis zur Schulnutzung 1952 bemalte Leinwand-Bespannungen, auf denen weitere Friedrich-Darstellungen existierten, die nur noch fotografisch nachweisbar sind. Diese Bilder werden in ihrem ikonografischen Zusammenhang gestellt und mit Porträts und Anekdoten-Stichen, sowie weiteren Frideriziana ergänzen sie die Kenntnisse, die wir von Friedrich haben. Die Ausstellung läuft bis zum 28.10.2012.27. Juni Die Sparkasse Prignitz hat in diesem Jahr ihren Prignitz-Taler mit dem Schloss Wolfshagen geziert. Der Leiter derPritzwalker Sparkassen-Niederlassung, Herr Wormstädt übergab Prof. von Barsewisch als Vorsitzendem desFördervereins Schlossmuseum Wolfshagen das erste Exemplar. Dieses ist schon der 18. Prignitz-Taler, den dieSparkasse Prignitz alljährlich mit wechselnden Motiven prägt. In Silber ist dieser Taler auch im Schlossladen inWolfshagen für 30,00 Euro erhältlich.Foto: P. Ferch29. JuliDer Havelberger Kammermusikkreis unter Kantor a.D. Förster spielte Werke von Joachim Quanz, Karl PhilippEmanuel Bach, Friedrich dem Großen und Johann Sebastian Bach. Die „musikwütigen Laien“ haben ein zum Friedrich-Jahr passendes Programm mit Querflöten, Violinen und Klavierzusammengestellt, das zu unserer Friedrich-Ausstellung eine gute Ergänzung darstellt. 16. SeptemberDas Duo „Seite an Saite“ Sonja Walter - Sopran und Dagmar Flemming - Keltische und Walisische Harfe gaben dasKonzert “Von Feensang und Harfenklang”. Es ging um keltische Musik für Sopran und Harfe aufOriginalinstrumenten. Dagmar Flemming, Dozentin für Harfe ist eine große Spezialistin auf diesem Gebiet, auch fürverschiedene Arten der Harfe und trat hier mit einer keltischen und einer walisischen dreireihigen Harfe auf. Um in diese keltische Klangwelt ganz und gar einzutauchen, begleitete sie Sonja Walter, die eine vielseitigeSopranistin ist. Beide haben vielerlei Gemeinschaftsproduktionen mitgespielt, sind solistisch aufgetreten und hier dasreizvolle Duo, das uns in irische/keltische Welten entführte. 25. AugustDas Duo La Vigna spielte “Musik aus Paris und Venedig” des 17. und 18. Jahrhunderts. Christian und TheresiaStahl spielten mit Blockflöten,Theorbe und Barocklaute und führten uns in wenig bekannte Musik-regionen: Parisbetraf eine Suite von Jacques Hotteterre und eine von Denis Gaultier. Aus Venedig hörten wir nicht nur von AntonioVivaldi die Sonata XII, sondern auch Stücke von Giovanni BattistaFontana, Dario Castello und Giovanni Bassano.7. OktoberI Confidenti Szenisches Konzert: Paradies und Inferno. Diese szenischen Konzerte kamen spielerisch daher. Musik und Gesang wurden ergänzt durch Texte und kleineSpielszenen. Zu jedem Konzert gab es eine Einführung zur Musik und dem Geschehen auf der Bühne. Im Anschlußan die Aufführung bestand die Möglichkeit zum Gespräch mit den Künstlern, insbesondere bei der Kaffeetafel, die wirim Schloss anboten.Sonntag, 18. November Angelo Raciti/Tenor und Scott Curry/Klavier: Ein italienisches Programm. Der künstlerische Leiter der Lotte-Lehmann-Woche und –Akademie, Angelo Raciti und der ebenfalls dort seit Jahrenals Korrepetitor tätige Scott Curry boten ein Programm mit italienischen Arien und Liedern.Foto: Ata BildFreitag, 30. November Vortrag von Bernhard v. Barsewisch: Friedrich und die eigenen VorfahrenWer viele preußische Ahnen hat und deren Leben erforscht, stößt natürlich überall auf das Wirken Friedrichs des Großen. Nur, anders als in den historischen Darstellungen, die die großen Linien zeichnen, blickt man hier auf den Monarchen mit seiner fleißigen Alltagsarbeit, als fürsorglichen Kommandeur seiner Truppen und als Verfasser freundlicher und unfreundlicher Briefe. Die Katte-Tragödie spielt hier eine große Rolle, zu der die wichtigsten Porträts zu den Nachfahren Gans zu Putlitz kamen und bis 1945 in der Prignitz hingen. Sonntag, 2. Dezember 2012 Weihnachtsmarkt am Schloss.Am 1. Advent öffnete auch dieses Jahr wieder unser Weihnachtsmarkt mit Marktständen, reichlich zu Essen und zuTrinken, mit Führungen im Schloss und unserer beliebten Kaffetafel im Esszimmer und dem angrenzenden Salon. Wieimmer gab es auch wieder unseren Flohmarkt und Bücherbasar zu Gunsten des Schlosses.Montag, 12. November Fotoshooting für Xenia Haumer, Mode/Textildesigner München12. Mai, 1730: Militärprozeß Kronprinz Friedrich II – Hinrichtung Hans-Hermann v. Katte.Ein berühmtes Kapitel der preußischenGeschichte spielte im Jahr 1730, als Friedrich als Kronprinz einen gescheitertenFluchtversuch unternahm, um der strengen Herrschaftseines Vaters zu entgehen. Sein Fluchthelfer Hans-Hermann v.Katte, etwas älter als der Kronprinz, hochbegabt, aber auch im Eingehen auf diesen Fluchtplan leichtsinnig, mußtedafür sein Leben lassen. Der wutentbrannte König bedauerte dies zwar auch im Hinblick auf Vater Hans-Heinrich v.Katte und den GroßvaterGraf Wartensleben, fand aber besser, dass Katte stürbe als das die Justiz aus der Welt käme.Dr. Christoph v. Katte hat sich mit der Geschichte dieses Verwandten (Nachfahren gab es ja nicht!) beschäftigt undberichtet mit einem Lichtbildervortrag. 17. Mai, HimmelfahrtWie jedes Jahr fand auch 2012 unser beliebtes Schlossfest statt. Im Schloss selbst gibt es die Möglichkeit, anFührungen Teil zu nehmen oder im Esszimmer bei Kaffee und Kuchen zu tafeln.Draussen warten unser Bücher-,Schallplatten- und Trödelbasar und viele Marktstände.3. Juni, Fritz & François, der Briefwechsel Friedrichs des Großen mit dem berühmtesten Philosophen seiner Zeit,François Voltaire. Aus den über 800 Briefen, die die beiden wechselten, lesen die Schauspieler Hans-Heinrich Hardt und Heiko Wolff Auszüge, die die vielseitigen politischen und gesellschaftlichen Themen, diePhilosophie, physikalische Experimente, Probleme des Reisens und der Gesundheit, Selbstmordgedanken, Literaturund Musik berühren. Die Haßliebe der großen Geister führte zu wechselseitigen Huldigungen, höfischenVerbeugungen, in denen Tadel mitschwingt, es gibt Gelegenheitsgedichte, Zitate und Attacken, dieversteckteZuneigungserklärungen enthalten. Amüsant und geistreich. Sonntag, 3. Februar 2013, 15.00 Uhr Konzert mit Mirjam Miesterfeldt (Sopran) und András Vermesy (Klavier)„Für ein klein bißchen Glück …“ Ein Musikmix aus Oratorium, Oper, Operette und Liedern von Richard Strauß. Mirjam Miesterfeldt begeisterte bei der letzten Lotte-Lehmann-Akademie mit ihrer Stimme, ebenso bei einem Auftritt beim Freundestag des Kloster Stifts Marienfließ im September 2012. András Vermesy hat sich seit Jahren als kenntnisreicher Korrepetitor bei der Lotte-Lehmann-Akademie profiliert. Das zwischen Ernst und Heiter schwingende Programm wird die Vielseitigkeit der Künstler bestens zur Entfaltung bringen.Sonnabend, 16. März 2013, 15.00 Uhr Duo „acuerdo“, Anja Dolak, Knopfakkordeon und Bernhard Hariolf Suhm, Violoncello fanden sich im Herbst 2010 zusammen. Der Name ihre Duos „acuerdo“ Steht einerseits für den Zusammenklang der beiden Instrumente: Akkordeon (”ac”) und Cello (”cuerda” - spanisch für Saite), andererseits für das gemeinsame Musizieren (”acuerdo” spanisch für Einvernehmen/Einverständnis”).Die Musik von „acuerdo“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Tango, Musette und Klezmer, zwischen Melancholie, Leidenschaft und Lebensfreude. Zum Repertoire gehören neben trad. argentinischen Tangos und Tango Nuevo auch französische Musettewalzer, Klezmerstücke aus Osteuropa und andere schöne Musik. Sonnabend, 2. März 2013, 15:00 UhrAusstellungseröffnung: Porzellane für Friedrich den Großen. Aus zwei Privatsammlungen werden Porzellane gezeigt, die Friedrich der Große in Meißen bestellt und teilweise selbst entworfen hat, sowie solche, die er bei der eigenen Manufaktur KPM in Berlin in Auftrag gab. Die ungewöhnliche, nicht große aber sehr feine Ausstellung läuft bis zum 10. August 2013!1. Sonderführung Sonntag 12. Mai, 16:00 Uhr